Veganes Kartoffelgratin

Veganes Kartoffelgratin

einfach
Vorbereiten: 30 min Kochen/Backen: 60 min

Die meiste Zeit verbringt man bei diesem Rezept mit warten, da die Kartoffeln roh mit reichlich Flüssigkeit in den Ofen wandern - genug Zeit also nebenbei noch einen knackigen Salat zu machen.

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Das brauchst du für

2
1 Stück
Schalotte
1 Zehe
Knoblauch
1 EL
Olivenöl
1 Kg
Kartoffeln (festkochend)
300 ml
Mandeldrink*
150 g
Simply V Streichgenuss Natur*
zum Würzen
Salz
zum Würzen
Pfeffer
zum Würzen
Muskatnuss getrocknet
zum Würzen
Rosmarin
zum Würzen
Thymian
1/2 Packung
Simply V Reibegenuss*

* Zutat nicht aus dem Bundeslebensmittelschlüssel

Diät

Allergene

Nährwerte

pro Portion
Kalorien 926 kcal
Kohlenhydrate 103 g
Fett 48 g
Eiweiß 15 g

So wird's gemacht

1
Die Schalotte und die Knoblauchzehe schälen, fein würfeln und in einem Topf mit dem Pflanzenöl andünsten. Die Kartoffeln schälen, in feine Scheiben schneiden und in eine Auflaufform geben.
2
Mandelmilch und den Simply V Streichgenuss Natur dazugeben und mit einem Schneebesen gründlich vermengen. Die Masse mit Salz, Pfeffer, Muskat und gehackten Kräutern abschmecken.
3
Die Flüssigkeit über die Kartoffelscheiben in der Auflaufform verteilen und das Gratin für 45-60 Minuten bei 150°C in den Ofen geben.
4
Tipp: Die Flüssigkeit, mit der du die Kartoffeln übergießt, sollte kräftig abgeschmeckt werden. Beim Probieren kann es ruhig leicht versalzen und überwürzt schmecken. Die Kartoffeln nehmen sehr viel des Geschmacks auf!
5
Du magst es überbacken? Überstreue das Gratin für die letzten 20 Minuten im Ofen mit Simply V Reibegenuss und dein Gratin wird traumhaft cremig-knusprig.
Good to know
Ein gutes Kartoffelgratin ist schön cremig! Wir zeigen dir, wie dein Kartoffelgratin vegan und ganz ohne Soja oder Sahne ein cremiges Geschmackserlebnis wird. Wenn du magst, kannst du dein veganes Kartoffelgratin mit dem richtigen Käseersatz für die letzten 20 Minuten vegan überbacken.
Vogel mit Kochlöffel und Mütze
Veganes Kartoffelgratin | Gallerie Bild 1

Unser Kartoffelgratin-Star: Eine simple Knolle

Festkochende Kartoffeln für veganes KartoffelgratinErdapfel, Erdbirne oder Grundbirne - viele regionale Namen hat die Kartoffel: Schucke, Kästen oder Tüffel, um nur wenige zu nennen. Die Menschen werden offenbar kreativ, wenn es um die Kartoffel geht. Oder sie wollen ihrem liebevollen Verhältnis zu ihr mit einem Kosenamen Ausdruck verleihen. Wir können das nur zu gut verstehen. Unser Kartoffelgratin und viele andere vegane Rezepte feiern die Kartoffel als Star. Deshalb haben wir unser Wissen über das sättigende Gemüse aufgefrischt und teilen es nun gerne mit dir:

Wo kommt die Kartoffel her?

13.000 Jahre sind die Spuren der bisher ältesten Kartoffel alt, die auf einer chilenischen Insel gefunden wurden. In Südamerika hat die Kartoffel auch ihren Ursprung. Wann und wie sie letztlich nach Europa kam, ist noch ungeklärt. Über Spanien fand sie im 17. Jahrhundert ihren Weg auch nach Deutschland und avancierte schnell zum Grundnahrungsmittel. Deutschland steht weltweit auf Rang 6 der Kartoffelanbauer (mit knapp 10.000 t). Auf Platz 1 liegt China (mit gut 95.000 t). Insgesamt werden weltweit jährlich 376 Millionen Tonnen Kartoffeln geerntet.

Auf 5000 Sorten bringt es die Kartoffel und es wird munter weiter gezüchtet. Die Kochfestigkeit ist hier nur eines von vielen Kriterien. An Schalenfarbe, Stärkegehalt, Fleischfarbe und mehr wird stetig gefeilt. Auch violette und rosa Kartoffeln werden aus der Erde geholt. Für dein veganes Kartoffelgratin nimmst du am besten festkochende Varianten, obwohl auch hier die Geschmäcker auseinander gehen.

 

Was kann die Kartoffel?

„Viel zu viele Kohlenhydrate“ – sind die Gedanken eines Low Carb-Fans über die Kartoffel. Sie ist deshalb aber lange noch kein Dickmacher. Im Gegenteil: Kartoffeln enthalten viele wichtige Nährstoffe, quasi kein Fett und sind damit kalorienarm. Sie sind echte Sattmacher. Die Power-Knolle besteht zu 78% aus Wasser, 16% Kohlenhydraten (fast ausschließlich in Form von Stärke), 2% Eiweiß und 2% Ballaststoffen. B-Vitamine und Mineralstoffe gibt’s gratis on top. „Super Rechtfertigung für meine Tüte Chips am Abend“ – denkst du jetzt vielleicht. Leider nein. Der hohe Fettgehalt macht hier wieder alle guten Eigenschaften zunichte.

 

 

Kartoffeln für Kartoffelgratin

Wie lagere ich Kartoffeln richtig?

Wenn du einen Keller hast, kannst du leicht Lagerexperte für Kartoffeln werden. Ansonsten kaufst du lieber kleinere Mengen ein. Kartoffeln mögen es trocken, dunkel und kühl. Am besten zwischen 4 und 15 Grad Celsius. Leinenbeutel, Holzkiste (mit Zeitungspapier ausgelegt) oder Weidenkorb eignen sich hervorragend zur Aufbewahrung. Leg' besser kein Obst in unmittelbare Nähe, denn dann keimen Kartoffeln schneller.

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