Chutneys selber machen

Chutneys selber machen

Fruchtig-pikante Leckereien für jeden Geschmack

Auch wenn die englische Küche – übrigens völlig zu unrecht - nicht unbedingt den besten Ruf genießt, hat sie uns doch etwas ganz Großartiges beschert: leckere Chutneys. Zugegeben, die eigentliche Heimat der Chutneys ist Indien, aber über England haben sie den Weg auch zu uns auf den Kontinent gefunden.

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Chutneys - diese köstlichen süß-sauren oder auch pikant-scharfen Saucen – sind seit einiger Zeit nicht mehr von unseren Esstischen wegzudenken. Und das hat mehrere Gründe: Sie sind unglaublich vielseitig und lassen sich zu fast jedem Gericht servieren. Ebenso vielfältig sind die Zutaten, aus denen man Chutneys selber machen kann, und last but not least ist es auch noch ganz einfach, ein Chutney zu kochen. Damit ähneln sie den anderen, äußerst beliebten dickflüssigen Saucen: Auch Dips selber machen ist spielend leicht und ein wunderbares Geschmackserlebnis.

Chutney Grundrezept - eine allgemeine Anleitung

Grundsätzlich kannst du aus so gut wie jedem Obst oder Gemüse ein Chutney selber machen. Orientiere dich dazu einfach an diesem Chutney Grundrezept und wähle dann fürs Chutney kochen dein Lieblingsobst oder Gemüse:

  • 1 kg Obst und/oder Gemüse
  • 250 g Zucker
  • 500 ml Essig (bei säuerlichem Obst 250 ml Essig und 2450 ml Wasser)
  • 2 Zwiebeln
  • 3 EL Senfpulver oder grob zerstoßene Senfkörner
  • 1 TL Salz

Neben den bereits erwähnten Mangos und Tomaten eigenen sich Pflaumen, Äpfel, Kürbis, Rote Beete und Paprika besonders gut. Aber auch Aprikosen, Birnen, Kirschen, Mirabellen und sogar Erdbeeren sind fürs Chutney kochen wunderbar geeignet, ebenso wie Karotten oder Zucchini. Ein Blick auf den Saisonkalender Obst und den Saisonkalender Gemüse gibt dir bestimmt noch viel mehr Anregungen fürs Einkochen deines ganz persönlichen „Chutneys der Saison“. Warum nicht mal ein Rhabarber-Chutney im Frühling oder ein Kürbis-Chutney im Herbst?

Ebenso wie du unter den verschiedensten Obst- und Gemüsesorten wählen kannst, bleibt es dir nach dem Chutney Grundrezept auch überlassen, ob du weißen oder braunen Zucker verwendest oder zu weißen oder roten Zwiebeln greifst, um dein Chutney selber zu machen. Auch bei der Wahl des Essigs hast du völlig freie Hand: Hier kannst du dunklen oder hellen Balsamico-Essig nehmen, einen Sherry-Essig oder ganz klassisch einen Weinessig. Senfpulver und Salz sind gewissermaßen die Grundgewürze für dein Chutney. An weiteren Gewürzen solltest du nicht sparen: Ingwer, Zimt, Nelken, Koriander, Kurkuma, Pfeffer oder Chili geben deinem Chutney Feuer – und das soll es schließlich haben! Für eine Extra-Portion Feuer auf deinem Teller kannst du auch ein reines Chili-Chutney kochen. Wenn du das anbietest, solltest du aber alle vorwarnen, die danach greifen...

Tipps fürs Einkochen von Chutney

Sind Obst und/oder Gemüse gewaschen und kleingeschnitten, geht es ran an den Herd. Die vorbereiteten Chutney-Zutaten werden im Prinzip wie Marmelade gekocht, allerdings sehr viel länger: Ein Chutney muss mindestens eine halbe Stunde, besser noch eine Stunde köcheln. Denn während des Kochens bekommt das Chutney seine typische Konsistenz: Das Obst oder Gemüse zerfällt, das Chutney dickt ein und wird schön cremig.

Abgefüllt in Einmachgläser – am besten mit Schraubverschluss - ist das Chutney einige Monate haltbar. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass alle verwendeten Utensilien absolut sauber sind – aber das gilt ja immer fürs Einmachen und Einkochen So kannst du das Chutney aufbewahren und zu einem späteren Zeitpunkt servieren. Selbstgemachtes Chutney schmeckt besonders gut zu Gemüse oder Reis, einem Linsenburger oder als Topping für ein belegtes Brot. Chutneys sind auch tolle Geschenke und Mitbringsel – Selbstgemachtes steht schließlich nicht nur zu Weihnachten hoch im Kurs.

Story

Einmachen und Einkochen

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