Schwarze Sapote oder „Schokofrucht“

Schwarze Sapote oder „Schokofrucht“

Süßer Genuss auf ganz leichte Art

Wenn es draußen wieder früher dunkel wird, schmeckt Schokolade irgendwie noch besser. Bevor wir nun aber den ersten Grundstein zum Winterspeck legen, schauen wir einfach mal, welche Alternative wir haben. Einzige Bedingungen dabei: Die Alternative muss ebenso gut schmecken wie Schokolade...

Vor Kurzem bin ich auf eine ganz besondere Frucht gestoßen, die Schwarze Sapote oder auch Schokoladenfrucht. Sie wird wirklich so genannt – manchmal auch Schokopudding-Frucht – und schmeckt auch so, einfach unglaublich. Verwandt ist sie mit der Kaki oder Sharon-Frucht, und - abgesehen von der Farbe - sieht sie auch so aus. Im Gegensatz zur Kaki ist die Schwarze Sapote aber zunächst grün, und im reifen Zustand dann dunkelbraun. Vor allem ist sie aber geschmacklich der Hit.

Schwarze Sapote und grüne Sapote auf weißem Hintergrund

Noch dazu ist die Schwarze Sapote eine wahre Vitaminbombe. Sie enthält die Vitamine B1, B2 und B6, sowie die Vitamine C und E. Darüber hinaus stecken Magnesium, Kalium, Kalzium und Phosphor darin. Gleichzeitig hat sie nur wenige Kalorien. Zum Vergleich: Während eine 100 g Tafel Schokolade es locker auf mehr als 500 Kalorien bringt, haben 100 g Schwarze Sapote nur etwa 65 Kalorien. Klingt doch zu schön, um wahr zu sein, oder? Und da greifen wir doch gern zu und lassen es und schmecken.

Die Schwarze Sapote - Löffel für Löffel ein Genuss

Wie man die Schokoladenfrucht isst? Nichts leichter als das: Einfach aufschneiden und das Fruchtfleisch löffelweise genießen. Seine Konsistenz erinnert an Pflaumenmus und lässt sich auch mühelos wie Nuss-Nougat-Creme auf ein Brötchen streichen - als figurfreundlichere Alternative.

Besonders lecker soll das Fruchtfleisch mit Bananen schmecken, ist bei „richtigem“ Schokoladenpudding ja genauso... Dazu brauchst du nur eine Banane in Scheiben zu schneiden und mit dem braunen Fruchtfleisch gitterförmig zu verzieren: Das ist Augenweide und Gaumenschmaus zugleich.

Banane mit Sapote

Man kann die Schwarze Sapote aber nicht nur löffelweise oder als Brotbelag genießen, du kannst daraus mit Wasser, Milchalternativen, Säften oder anderen Früchten auch köstliche Desserts und Getränke zaubern. Bestimmt eignet sie sich auch zum Backen, das probieren wir mit unserer nächsten Sapote einfach mal aus. Denn jetzt kommt der Pferdefuß:

Die leckere Schokofrucht macht sich hierzulande in Supermärkten leider noch recht rar, beim gut sortierten Obsthändler oder im Feinkostladen kann man sie hin und wieder ergattern – wenn man Glück hat. Wer im Urlaub in den Süden der USA, z. B. nach Florida, die Dominikanische Republik, Mexiko, Kuba oder die Philippinen fährt, hat gute Chancen, die Schokofrucht genießen zu können. Dort gefällt ihr das Klima und sie lässt sich dort anbauen.

Bei all den Vorzügen der Schwarzen Sapote erobert sie aber sicherlich in Kürze einen festen Platz in der Obstabteilung unserer Supermärkte. Wer darauf nicht warten möchte, kann sie auch selbst im Kübel kultivieren, Samen oder vorgezogenen Pflanzen gibt es online. Aber Achtung: Die Pflanze ist sehr frostempfindlich. Aber der Versuch lohnt sich vielleicht trotzdem?

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