Köstliche Apfelzeit

Köstliche Apfelzeit

Genuss im Überfluss

Nachdem im letzten Jahr der späte Frost einen Großteil der Apfelernte zunichte gemacht hat, holt die Natur in diesem Jahr anscheinend so einiges nach und verwöhnt uns mit einer wahren Apfelflut. Derzeit ernten wir so viel Äpfel, dass wir getrost mehr als nur einen Apfel pro Tag essen können. Und das kann man auf ganz unterschiedliche Weise tun, denn es gibt nicht nur unzählige Apfelsorten, es gibt auch unzählige Zubereitungsmöglichkeiten.

Äpfel sind unglaublich vielseitig. Sie schmecken pur, zu süßen Gerichten ebenso wie zu pikanten und deftigen Mahlzeiten. Und sie können ebenso zubereitet werden: süß, pikant oder deftig. Schauen wir einfach mal, was wir aus Äpfeln alles machen können: Kuchen und Kompott, Crumble und Chutney, Mus und Most. Und natürlich schmecken Äpfel auch hervorragend als Gelee oder Marmelade, und als pikanter Relish sind sie ebenfalls ein Genuss.

Welcher Apfel eignet sich wofür?

Nicht jeder Apfel eignet sich aber für alles. Grundsätzlich unterscheidet man zunächst einmal in Tafel- und Kochäpfel: Tafeläpfel schmecken schon im rohen Zustand köstlich, Kochäpfel hingegen entfalten erst durch den Garvorgang ihr ganzes Aroma. Damit ist schon einiges über die Verwendung gesagt. Jetzt heißt es zu schauen, welche Geschmacksrichtung man bevorzugt: Die einen mögen es säuerlicher, die nächsten süßer und wieder andere mögen eine Kombination aus beidem und greifen bei süß-säuerlichen Apfelsorten zu. Und natürlich kommt es auch darauf an, was man daraus machen will. Für einen Apfelkuchen greift man am besten zu einem säuerlichen Apfel. Für Obstsalat ist eine süße Sorte besser geeignet, und für  Apfelkompott sind süß-säuerliche Sorten besonders lecker, vor allem solche, die festes Fruchtfleisch haben und beim Kochen nur wenig auseinanderfallen.

Zehn beliebte Apfelsorten

Eigenschaften und Verwendungsmöglichkeiten

  • Boskop (oder Boskoop): fruchtig-säuerlich mit festem, saftigem Fruchtfleisch, eignet sich ausgezeichnet zum Backen, im Winter als Bratapfel ein Gedicht, hhmmm
  • Braeburn: süß und knackig mit festem Fruchtfleisch, zum Reinbeißen ebenso lecker wie zum Backen
  • Cox Orange: fein-säuerlich mit festem Fruchtfleisch, einfach zum Reinbeißen, aber auch gern für die Herstellung von Apfelwein verwendet
  • Elstar: süß-säuerlich mit saftig-knackigem, etwas weicherem Fruchtfleisch, „Naschapfel“, aber auch gut geeignet für Apfelmus
  • Gala: süß und geschmacksintensiv, daher am besten roh genießen
  • Gloster: mild-säuerlich, gut geeignet zum Backen, zum Beispiel für Apfeltaschen
  • Golden Delicious: süß-säuerlich mit festem Fruchtfleisch, wird gern zum Backen verwendet, weil er seine Form so gut behält
  • Granny Smith: säuerlich mit festem Fruchtfleisch, hervorragend geeignet zum Backen und Kochen
  • Jonagold: süß-säuerlich mit festem Fruchtfleisch, ein wahrer Allrounder, zum Reinbeißen ebenso geeignet wie zuzumlm Kochen und Backen
  • Pink Lady: eigentlich keine eigene Sorte, sondern der Markenname für die Apfelsorte „Cripps Pink“, süß, knackig, bissfest mit festem Fruchtfleisch, ebenso universell einsetzbar wie die Sorte Jonagold

Diese zehn Sorten sind nur ein klitzeklitzeklitzekleiner Ausschnitt aus der Welt der Apfelsorten. Weltweit gibt es zig Tausende Sorten....

Viele Sorten – leckere Rezeptideen

Und was machen wir nun aus diesen Äpfeln? Wie wäre es zum Beispiel mal mit einem einfachen Apfelkompott, das du zu Waffeln reichst? Das lässt sich auch auf Vorrat kochen und eignet sich hervorragend als Ei-Ersatz beim Kuchenbacken. Als Faustregel gilt hierbei: Ein Esslöffel Apfelkompott ersetzt ein Ei.

Auch lecker: unser Avocado-Gurken-Apfel-Salat. Der schmeckt mittags, abends und auch zwischendurch. Der vegane Apfelstreuselkuchen ist nicht nur am Wochenende ein Hit, und ein Crumble ist als Nachtisch einfach göttlich. Probier’s einfach mal aus. Dabei sind Äpfel nicht nur lecker, sie sind auch ein wertvoller Bestandteil unserer Ernährung.

Was macht den Apfel so wertvoll?

Ein Apfel besteht zu etwa 85 Prozent aus Wasser – und die restlichen 15 Prozent haben es in sich. In einem Apfel stecken

  • Vitamine wie Provitamin A, B1, B2, B6, C und E
  • Mineralien wie Kalium, Phosphor, Kalzium und Magnesium
  • Spurenelemente wie Eisen, Zink Kupfer und Mangan

Wertvoll sind natürlich auch die in Äpfeln vorhandenen Ballaststoffe sowie die sekundären Pflanzenstoffe, die eine antioxidative Wirkung im Organismus haben. Bei einem sekundären Pflanzenstoff, den Polyphenolen, schneiden alte Apfelsorten übrigens besser ab. Polyphenole sind aus den neuen Apfelsorten fast vollständig herausgezüchtet worden, weil sie Äpfel sauer machen und schneller braun werden lassen. Dabei sind Polyphenole ein natürlicher Schutz von Äpfeln gegenüber Pilz- und Insektenbefall.

Rezept

Apfelkompott

einfach
Gesamt: 0 min
Rezept

Apfel-Rosmarin-Crumble mit Heidelbeeren

einfach
Gesamt: 40 min
Rezept

Veganer Apfelstreuselkuchen

einfach
Gesamt: 65 min
Rezept

Avocado-Gurken-Apfel-Salat

einfach
Gesamt: 20 min
Rezept

Waffeln

einfach
Gesamt: 0 min
Story

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