Pesto selber machen

Pesto selber machen

Nichts leichter als das

Wer gerne Nudeln isst, hat bestimmt auch ein Faible für Pesto, schließlich harmonieren Pasta und Pesto mindestens so gut miteinander wie Kaffee und Kuchen oder Brötchen und Marmelade. Und schnell gemacht sind Nudeln mit Pesto noch dazu.

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Wer sich jedoch pflanzlich ernährt, muss etwas mehr Zeit investieren, weil ein handelsübliches Pesto mit Parmesan gemacht wird. Aber wir wissen uns zu helfen: Wir machen unser Pesto einfach selber mit ausgesuchten, rein pflanzlichen Zutaten.

Pesto vegan alla genovese

Der Klassiker unter den Pesti ist das grüne Pesto nach Genoveser Art. Es wird gemacht mit Pinienkernen und Basilikum, Olivenöl, Knoblauch und natürlich mit Parmesan. Ab sofort lässt sich diese klassische Variante auch ganz und gar pflanzlich herstellen - der neue Pastagenuss von Simply V macht’s möglich, und zwar so: Für vier Portionen braucht man

  • 1 Bund Basilikum
  • 30 g Pinienkerne
  • 2 Knoblauchzehen
  • 100 ml Olivenöl
  • 50 g Simply V Pastagenuss
  • Salz und Pfeffer zum Abschmecken

Alle Zutaten - bis auf das Olivenöl - werden im Mörser oder mit dem Pürierstab zerkleinert, dann rührt man das Olivenöl unter und schmeckt mit Pfeffer und Salz ab - und fertig ist ein köstliches, rein pflanzliches Pesto. Wenn es dann noch einen Tag im Kühlschrank ruhen darf, schmeckt es besonders gut...

Mit dem Simply V Pastagenuss lässt sich natürlich jedes andere Pesto ebenfalls vegan zubereiten. Denn außer Pesto alla genovese gibt es noch das ein oder andere leckere Pesto Rezept für die Zubereitung dieser kaltgerührten Köstlichkeit, da beschränken wir uns nicht auf nur eine Variante...

Anstelle von Basilikum schwören so manche beispielsweise auf Bärlauch oder auch auf andere Wildkräuter als „grüne“ Zutat. Wer sich ein wenig auskennt, kann diese Kräuter während ihrer Saison mühelos im Wald sammeln. Besonders angesagt ist das beim Bärlauch, der sich wunderbar für eine köstliche Bärlauch-Würzpaste eignet. Aber Vorsicht: Den Bärlauch bitte nicht mit Maiglöckchen verwechseln...

Pesto selber machen - mit selbstgezogenen Kräutern

Wem es zu mühsam ist, Kräuter im Wald zu sammeln, der kann sie auch auf Balkon oder Fensterbank selbst ziehen. Und wer einen eigenen Garten hat, kann darin natürlich seinen ganz persönlichen Kräutergarten anlegen. Besonders einfach lässt sich Petersilie ziehen – und ein selbstgemachtes Petersilien-Pesto ist etwas ganz Herrliches. Auch mediterrane Kräuter lassen sich mühelos auf dem Balkon oder im Garten kultivieren. Majoran und Thymian, Salbei und Basilikum sind eine mehr als leckere Zutat für ein Pesto nach mediterraner Art. Ein Pesto mit Rucola oder mit Spinat ist ebenfalls etwas ganz Feines. Selbst mit Avocados gelingt ein köstliches Pesto, nach dem man sich die Finger leckt.

Grün oder Rot?

Pesto selber machen lässt sich nicht nur mit Kräutern & Co. Als Geschmacksbasis sind auch Tomaten oder Oliven eine hervorragende Zutat für die italienische Würzsauce, die übrigens die Franzosen unter dem Namen Pistou ebenfalls kennen. Das Pesto hat dann natürlich eine andere Farbe: Für ein Pesto rosso nimmt man anstelle von Kräutern getrocknete Tomaten in Öl, für schwarzes Pesto greift man zu schwarzen Oliven. Sogar mit Kichererbsen oder Kürbis lässt sich Pesto selber machen, und das hat dann nochmal eine andere Farbe...

Es müssen nicht immer Pinienkerne sein

Auch bei den „kernigen Zutaten“ lässt sich wunderbar variieren. Denn: Immer nur mit Pinienkernen? Muss nicht sein. Probiert stattdessen mal

  • Walnüsse
  • Mandeln
  • Cashewkerne
  • Sonnenblumenkerne
  • Kürbiskerne

Erlaubt ist, was gefällt und – vor allem – was schmeckt.

Ein Muss: hochwertiges Öl

Eine Grundzutat ist aber so gut wie immer erforderlich: (Oliven-)Öl, das für die richtige Konsistenz sorgt. Daher ist es wichtig, kein zu flüssiges Öl zu verwenden, schließlich soll unser Pesto schön cremig werden.

Beim Olivenöl greift man am besten zur allerfeinsten Qualität, dem extra nativen, das über die Kaltpressung gewonnen wird, nur wenig Säure enthalten darf und je nach Sorte herrlich fruchtig schmeckt. Noch dazu gilt Olivenöl als sehr wertvoll. Tatsächlich besteht es zu fast 80 Prozent aus einfach ungesättigten Fettsäuren, enthält so gut wie kein Cholesterin, dafür aber Vitamin E.

Das heißt aber nicht, dass andere Öle ungeeignet sind, wenn man Pesto selber machen will. Auch mit Sonnenblumenöl, Walnussöl oder Rapsöl lässt sich die Würzpaste zubereiten. Und das Öl ist es auch, das Pesto haltbar macht, so dass man getrost zwei, drei Portionen mehr anrühren und in ein sauberes Glas mit Schraubdeckel abfüllen kann. Im Kühlschrank hält sich unser Pesto dann locker zwei Wochen. Einfrieren last sich Pesto ebenfalls, das geht allerdings oft auf Kosten des Geschmacks. Besser ist es, Pesto neu anzurühren – und dann hat man auch gleich die Gelegenheit, ein neues Pesto Rezept auszuprobieren.

Walnussöl in Flasche mit Walnüssen, happyfood.de
Rezept

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