Vegan Grillen

Vegan Grillen

Mit Feuer und Flamme

Wer beim Grillen nur an Würstchen und Steaks denkt, schränkt sich geschmacklich viel zu sehr ein und bringt sich um so manches kulinarische Highlight. Denn richtig köstlich wird es, wenn Gemüse auf dem Grillrost liegt – und das Gemüse die Hauptrolle übernimmt.

Die Vielfalt der Gemüsesorten macht veganes Grillen abwechslungsreich und überrascht eingefleischte Grill-Freunde mit neuen, köstlichen Geschmackserlebnissen – kein Wunder also, dass vegan Grillen derzeit so hip ist. Welches Gemüse sich besonders gut dafür eignet, wie lange es auf dem Grill liegen sollte und was beim veganen Grillen noch alles auf den Rost darf - wir verraten es euch.

Beim veganen Grillen spielt Gemüse die Hauptrolle. Laut Statista-Umfrage „Grillen & Garten 2017“ legen ohnehin schon mehr als die Hälfte der Deutschen am liebsten Gemüse auf den Grill. Ob sich das allerdings nur auf die allseits bekannten Maiskolben und Folienkartoffeln bezieht, wissen wir natürlich nicht. Wir können euch aber versichern, dass sich auch viele andere Gemüsesorten eignen wie zum Beispiel

  • Auberginen
  • Karotten
  • Zucchini
  • Kohlrabi
  • Fenchel
  • Sellerie
  • Paprika
  • grüner oder weißer Spargel
  • Pilze
  • Süßkartoffeln
  • Zwiebeln

Daraus lassen sich zum Beispiel köstliche vegane Grillspieße zaubern, die - mit ein wenig Öl eingepinselt - zuerst eine Augenweide auf dem Grill und anschließend ein Gaumenschmaus auf dem Teller sind.

Vegane Grillspieße – Augenweide und Gaumenschmaus

Ein wenig Vorbereitung ist für die Zubereitung von veganen Grillspießen zwar notwendig, aber es lohnt sich, versprochen! Ganz schnell geht’s mit Auberginen, Pilzen und Zucchini. Als weiche Gemüsesorten brauchen sie für die veganen Grillspieße nur in mundgerechte Stücke geschnitten und aufgespießt zu werden. Die von Natur aus härteren Sorten wie Kohlrabi und Karotten solltet ihr vorher blanchieren, wenn ihr nachher beim Essen nicht allzu kräftig zubeißen wollt… Aber das Blanchieren ist ja eigentlich schnell gemacht.

Vegane Grillspieße sind nicht die einzige Möglichkeit, Gemüse zu grillen. Ohne viel Brimborium lassen sich zum Beispiel Auberginen und Zucchini auf den Rost legen. Sie müssen dazu nur in etwas dickere Scheiben geschnitten und mit Öl bepinselt werden. Damit die Gemüsescheiben nicht verbrennen, lässt man sie am besten nicht aus den Augen.

Eine Alu- oder Edelstahlschale verwendest du am besten auch, wenn du Kohlrabi & Co. vor dem Grillen einige Zeit in Marinade eingelegt hast. Die Marinade tropft dann nicht direkt ins Feuer, so dass keine Flammen entstehen können. Welche Marinaden sich eignen? Dabei sind der Fantasie so gut wie keine Grenzen gesetzt – ob auf Basis von Öl mit Kräutern und Gewürzen oder Teriyaki-Style mit Sojasauce, Sake und Agavendicksaft, erlaubt ist, was schmeckt. Perfekt geeignet sind diese Marinaden übrigens nicht nur für Gemüse, sondern auch für Steaks aus Tofu oder Seitan, die beim veganen Grillen gern auf den Rost gelegt werden.

Mit Tofu lässt sich auch ein gar zu köstliches Päckchen in Alufolie packen: Man nehme eine Scheibe Tofu, Paprika oder Tomaten, Peperoni, Kräuter und ein wenig Öl, packe alles ein in Alufolie und lege es auf den Grill – ein Hochgenuss. Anstelle des Tofus eignen sich auch Kartoffelscheiben, probiert es einfach mal aus. Und wer’s noch herzhafter mag, greift einfach zu aromatischem Räuchertofu.

Vegane Dips und vegane Beilagen runden Grillspaß ab

Was wäre der vegane Grillgenuss ohne einige vegane Dips und vegane Beilagen? Vegane Dips zum Grillen sind ganz schnell selbst gemacht. Nur allzu gern schwelgen wir dazu im Simply V Streichgenuss als Basis für einen würzigen Kräuterdip oder einen frischen Avocadodip. Und wenn es mal richtig schnell gehen muss, greifen wir zur Kräuter- oder Bunte Paprika-Variante, die schon fix und fertig im Kühlschrank steht.

Brot ist als vegane Beilage beim Grillen nahezu unersetzlich. Wer seinen Gästen und sich diesbezüglich einmal etwas ganz besonderes anbieten möchte, sollte unsere veganen Zucchiniröllchen versuchen. Wer das einmal probiert hat, überlegt allerdings ganz schnell, ob das wirklich nur eine vegane Beilage ist. Wir finden: Diese Röllchen hat ebenfalls Potenzial für eine Hauptrolle.

Übrigens: Wenn ihr gemeinsam mit Freunden grillt, die auch mal ein richtiges Steak essen, achtet darauf, eine zweite Grillzange zur Hand zu haben. Eine Alu- oder Edelstahlschale verhindert, dass euer Grillgut ein unerwünschtes Aroma annimmt. Oder ihr benutzt einen zweiten Grill, was uns unweigerlich zu der Frage führt, welcher Grill sich am besten eignet fürs vegane Grillvergnügen. Ob man sich für Gas, Holzkohle oder gar einen elektrischen Grill entscheidet, ist schon fast zur Glaubensfrage geworden. Wer Wert legt auf den typischen rauchigen Grillgeschmack, sollte sich für Holzkohle entscheiden, zum Beispiel für einen Kugelgrill mit Deckel. Durch die reflektierte Wärmestrahlung kann das Grillgut darin schonend indirekt gegrillt werden, was der Zubereitung von Gemüse & Co. sicherlich zugutekommt. Für welche Gemüsesorte und welchen Grill ihr euch auch entscheidet, wir wünschen euch auf alle Fälle eine super Grill-Saison!

Story

Saisonkalender Gemüse

Gemüse ist für all jene, die sich überwiegend oder ganz und gar pflanzlich ernähren, ein unverzichtbarer ...

Rezept

Avocadodip

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Gesamt: 10 min
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Bruschetta mit bunten Tomaten

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Gesamt: 15 min
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Gemüsespieße mit Kräuterdip

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Gesamt: 20 min
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Veganer Nudelsalat

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Gesamt: 40 min

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