Der Nikolaus

Der Nikolaus

Von draußen, vom Walde komm ich her...

Stiefel schon geputzt? Am 6. Dezember ist schließlich Nikolaus! Und wer möchte dann nicht einen gefüllten Stiefel vorfinden. Doch woher kommt dieser Brauch eigentlich?

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Die Figur unseres Nikolauses geht auf Nikolaus von Myra zurück. Er war Bischof in Kleinasien und galt als überaus großherzig. Der Legende nach steckte der Wohltäter armen Mädchen Geld für die Aussteuer zu. Nikolaus von Myra starb angeblich am einem 6. Dezember im Jahr 343. Deshalb wird in vielen Ländern an seinem Todestag das Nikolausfest gefeiert. Das heimliche Bringen von Geschenken ist seit dem 15. Jahrhundert bekannt. In Deutschland ist es heute noch Brauch, an diesem Tag vor allem den Kindern Süßigkeiten in Stiefel oder Strümpfe zu stecken.

Wie aus dem heiligen Nikolaus, dem Bischof, im Laufe der Jahrhunderte ein lustiger, pausbäckiger Weihnachtsmann wurde, erklärt sich aus der Geschichte. Sogenannte Gebildbrote und Figuren aus Gebäck sind die eigentlichen Vorfahren von Weihnachtsmann, Osterhase & Co. Zu Festtagen formten Handwerker, Lebkuchenbäcker und Konditoren Backwerke mit religiösen oder weltlichen Motiven, die sie entweder gestalteten oder in Formen aus Holz und Ton gossen. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts finden ein- oder mehrteilige Blechformen Verwendung, heute sind die benutzen Formen auch aus Kunststoff.

Die endgültige Verwandlung vom Bischof zum rotweißen Rauschebart-Opa geschah im Jahr 1863 in den USA. Trotzdem ist Weihnachtsmann oder Santa Claus abstammungsmäßig kein Ami sondern Deutscher. Der gebürtige Pfälzer und spätere New Yorker Neubürger Thomas Nast skizzierte eine weihnachtliche Lichtgestalt für die amerikanische Illustrierte Harper's Weekly: einen rundlichen, gutgelaunten Greis mit schneeweißem Bart. Bei der Pelzverbrämung des roten Gewands, Konfektionsgröße XXL, ließ sich der politische Karikaturist Nast angeblich von der Kollektion eines New Yorker Pelzhändlers inspirieren. Pate für die neue Identifikationsfigur standen außerdem der holländische Sinterklaas sowie die bleibende Erinnerung an einen rauen Gesellen aus Pfälzer Kindertagen: der kettenrasselnde Belzenickel, der anderswo auch Knecht Ruprecht, Krampus oder Hans Trapp heißt.

Heute werden Nikolaus und Weihnachtsmann häufig verwechselt. Kein Wunder, beide sind schließlich bärtig und tragen einen roten Mantel. Im Gegensatz zum Nikolaus ist der Weihnachtsmann aber eine reine Kunstfigur, die im Zuge der Reformation entstand, um den Brauch des Schenkens vom Nikolaustag auf das Weihnachtsfest zu übertragen. Der Weihnachtsmann hat mittlerweile den heiligen Nikolaus weitgehend abgelöst und ist zur eigenständigen Kultfigur geworden. Heute wird der Weihnachtsmann üblicherweise – wie von Thomas Nast gezeichnet – mit Zipfelmütze, rotem Mantel und weißem Rauschebart dargestellt. Dass der Weihnachtsmann fast überall auf der Welt erkannt wird und Kinderherzen bei seinem Anblick höher schlagen, ist einer Coca-Cola-Werbekampagne aus dem Jahr 1932 zu verdanken. Der dort abgebildete wohlgenährte Santa geht auf die Zeichnung von Thomas Nast zurück. Gut gelaunt, rot-weiß, mit Bart, Mütze und Geschenkesack, ist er so jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit unterwegs – als Gabenbringer, Geschichtenerzähler oder ganz einfach aus Schokolade.

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